Die Welt am Sonntag: Bürgermeister schaltet sich in Streit über den Uniumzug ein
Archiv für März 2010
Online-Pressespiegel 26. März 2010
Flensburger Tagblatt: Der große Uni-Umzug ist vom Tisch
Antrag auf vollständigen Verbleib der Uni in Eimsbüttel
In der Bezirksversammlung Eimsbüttel gibt es heute einen Antrag, die Universität vollständig in Eimsbüttel zu erhalten und den Teilverlagerungsplänen des Senates eine Absage zu erteilen. Hier der Antrag im Wortlaut:
Uni in Eimsbüttel vollständig erhalten und ausbauen
Antrag der Fraktionen von SPD, GAL, CDU und FDP !
Sachverhalt:
In der Diskussion um den zukünftigen Universitätsstandort steht eine Entscheidung durch den Senat womöglich in diesem Frühjahr bevor. In diesem Zusammenhang haben sich im Vorwege vielerlei Gremien, Organisationen und Parteien zu Wort gemeldet. In letzter Zeit häuften sich Äußerungen, die zwar eine vollständige Verlagerung der Universität an den Kleinen Grasbrook ausschlossen, andererseits aber eine Teilverlagerung in den Mittelpunkt der Überlegungen rückten.
Für Eimsbüttel gehören alle Fakultäten am Standort Rotherbaum zu einem gemeinsamen, integrierten und interdisziplinären Stadtteilcampus. Sowohl die Studie der Behörde für Wissenschaft und Forschung als auch die vom Bezirk Eimsbüttel vorgestellte Stellungnahme kommen zu dem Schluss, dass es möglich ist, den Flächenbedarf der Universität in Eimsbüttel darzustellen.
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksversammlung Eimsbüttel bekräftigt ihr Votum aus dem Mai 2009 und setzt sich weiterhin für den Erhalt und Ausbau sämtlicher Disziplinen der Universität am Standort Rotherbaum ein. Die vom Bezirk Eimsbüttel vorgelegte Studie soll als Planungsgrundlage hinsichtlich des Neubaues und der Sanierung am derzeitigen Standort dienen.
Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, sich für eine angemessene Beteiligung des Bezirkes vor der Entscheidung des Senates einzusetzen.
Gabor Gottlieb, Mechthild Führbaum und SPD-Fraktion
Roland Seidlitz und GAL-Fraktion
Michael Westenberger und CDU-Fraktion
Lutz Schmidt und FDP-Fraktion
Online-Pressespiegel 25. März 2010
Hamburger Abendblatt: Teilumzug zweier Fachbereiche: Von Begeisterung keine Spur
Die Welt: Teilumzug stößt auf Kritik
Hamburger Morgenpost: Herzstück der Uni soll in Eimsbüttel bleiben
Bild: Uni-Umzug vom Tisch!
Hochschulpolitisches Gewürge?
Die SPD-Fachsprecherin für Hochschulpolitik, Dorothee Stapelfeldt, hat die neuen Senatspläne zur Uni-Verlagerung scharf kritisiert. “Die Umsetzung dieser Pläne würden die Universität keinen Schritt vorwärts bringen. Sie haben lediglich das Ziel, die politisch angeschlagene Wissenschaftssenatorin zu stabilisieren”, sagte Stapelfeldt.
Sie warf Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) ein “politisches Schmierentheater” vor: “Es ist eine Brüskierung von Öffentlichkeit, Universität und Parlament, dass die Senatorin im Hinterzimmer mit Bürgermeister und Stadtentwicklungssenatorin eine politische Entscheidung trifft und anschließend den Wissenschaftsausschuss in die Irre führt”, sagte die Abgeordnete.
Sie betonte, man könne die gesamte MIN-Fakultät schon deshalb nicht verlagern, weil der Fachbereich Biologie in Klein Flottbek fest verankert sei. Das gelte auch für Teile der Physik, in Nähe des DESY in Bahrenfeld angesiedelt ist. “In Frage käme also allenfalls eine Teilverlagerung der MIN-Fakultäten - eine absurde Idee”, sagte Stapelfeldt. Überlegungen zur Verlagerung der WiSo-Fakultät dienten allein dem Zweck, die hohen Kosten für die Erschleißung des Kleinen Grasbrook zu rechtfertigen. “Vorteile für die Universität bringt auch das nicht”, unterstrich Stapelfeldt. Vieles deute darauf hin, dass die Wissenschaftssenatorin ihr “hochschulpolitisches Gewürge” der vergangenen zwei Jahre fortsetzen wolle, sagte Stapelfeldt.
Online-Pressespiegel 24. März 2010
Hamburger Abendblatt: Teilumzug der Universität wird wahrscheinlicher
Die Welt: Senat schmiedet neue Pläne zur Uni-Verlegung
Die Welt: Falscher Zeitplan
Wissenschaftsausschuss am 23. März
Heute tagt der Wissenschaftsausschuss der Bürgerschaft zum Thema Uni-Verlagerung um 17 Uhr im Kaisersaal des Rathauses. Auf der Tagesordnung stehen nicht nur die Vorstellung des neuen Uni-Präsidenten sondern auch die Auswertung der Experten-Anhörung, die vor einigen Wochen statt fand.Hier die Tagesordnung des Wissenschaftsausschusses für den 23.03.2010
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2. Vorstellung des neuen Universitätspräsidenten
(Selbstbefassung gemäß § 53 Abs. 2 GO)
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4. „Zukunftsweisende Hochschulräume - Räume für die Wissensgesellschaft”
(Selbstbefassung gemäß § 53 Abs. 2 GO)
Hier: Auswertung der Anhörung von Auskunftspersonen vom 16.2.2010
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Online-Pressespiegel 23. März 2010
Hamburger Abendblatt: SPD warnt vor teilweisem Umzug der Uni
Polit-Talk zur Uni
Am Sonntag laden Michael Neumann und Dorothee Stapelfeldt zum Thema: “Die Uni bleibt - gegen eine Verlagerung der Universität” zum Gespräch ein.
Das Ganze findet von 11-13.00 im Bistro „La Forchetta”, Rathausstr. 12, 20095, statt.
Anmeldung und Fragen:poliTisch@spd-fraktion-hamburg.de
Benjamin Gildemeister
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Benjamin Gildemeister, Student“Nicht nur aus Eimsbütteler Sicht wäre ein Umzug der Universität fatal, auch für die weitere Entwicklung der Hochschule wäre dies ein dramatischer Schritt in die falsche Richtung. Die Hochschule muss zusammenwachsen, Interdisziplinarität, kultureller Austausch und Identifikationspotential ausgebaut werden. Dies geht nur, wenn die Universität an einem Standort ausgebaut wird. Der Vorschlag der Komplettverlagerung war von Anfang an ein Luftschloss, der nur Zeit und Geld gekostet hat. In Eimsbüttel ist die nötige Entwickungsmöglichkeit gegeben, der Standort verwebt auf hervorragende Art und Weise Stadt und Uni, Bevölkerung und Wissenschaft, Kultur und Alltag miteinander. Für mich als Studierender, ehemaliger AStA-Vorsitzender und Eimsbütteler ist die Standortfrage aus verschiedenen, aber allesamt unumstößlichen Gründen klar entschieden: Die Uni muss bleiben!” |
