Nach der Sitzung des Wissenschaftsausschusses zum möglichen Umzug der Hamburger Universität in den Hafen hat die SPD-Fachsprecherin für Hochschulpolitik, Dorothee Stapelfeldt, scharfe Kritik an Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) geübt. “Was für Innensenator Ahlhaus die Reiterstaffel ist, ist für Wissenschaftssenatorin Gundelach offensichtlich der Umzug der Universität - ein Lieblingsprojekt mit fragwürdigem Wert”, sagte Stapelfeldt.
Die Senatorin isoliere sich mit ihrer Position und habe sich offensichtlich in ein Projekt verrannt, für dessen Umsetzung nach Aussage des Oberbaudirektors die Summe von fünf Milliarden Euro eingeplant werden müsste. “Die Haushaltslage ist dramatisch. Auf Hamburg kommen durch die Steuergesetze der neuen Bundesregierung neue Belastungen in dreistelliger Millionenhöhe zu. Vor diesem Hintergrund erweckt die Wissenschaftssenatorin mit ihrem Festhalten an den Umzugsplänen den Eindruck, sie sei der realen Welt entrückt”, sagte Stapelfeldt. Pläne, wie sie die Senatorin verfolge, könnte angesichts der derzeitigen Finanzlage der Stadt draußen niemand nachvollziehen.Das Vorgehen Gundelachs lege darüber hinaus den Verdacht nahe, dass die Senatorin in erster Linie den neuen Präsidenten der Universität vor vollendete Tatsachen stellen wolle. Dieser hatte am vergangenen Freitag - im Beisein der Senatorin - noch erklärt, vor einer Entscheidung über einen Umzug müssten alle Fakten und Argumente gründlich geprüft werden. Auch vor diesem Hintergrund erscheine die Position Gundelachs “hochgradig fragwürdig”, sagte Stapelfeldt.
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Gundelach: “Der realen Welt entrückt”
Handelskammer zu Gundelach Vorstoß
Die Handelskammer hat sich mit zwei Pressemitteilungen in der aktuellen Debatte zu Wort gemeldet:
Stellungnahme von Frank Horch, Präses der Handelskammer Hamburg
„Die heute Nachmittag überraschend vorgelegten Ergebnisse der behördlichen Überprüfung der Kammervorschläge zur baulichen Entwicklung der Uni sind für uns nicht nachvollziehbar. Dies gilt sowohl im Hinblick auf das eingeschlagene Verfahren, wie auch im Hinblick auf den beauftragten Gutachter. Das beauftragte Architekturbüro gmp ist verantwortlich für den Grasbrook-Vorschlag, und damit befangen. Es hätte der Behörde gut angestanden, einen neutralen Gutachter zu beauftragen. Ich empfehle dringend, diesen Schritt zu gehen und die begonnenen Gespräche fortzusetzen. Wir werden in Kürze ausführlich zu dem Vorgang Stellung nehmen.”
Präses Horch: „Unbegründet und vorschnell!”
Die Handelskammer hat die Kritik der Wissenschaftsbehörde (BWF) an ihren Vorschlägen zur baulichen Entwicklung der Universität als „unbegründet” zurückgewiesen. „Planungsfachliche Fehler, wie von Senatorin Gundelach unterstellt, sind uns nicht vorzuwerfen”, so Präses Frank Horch. Er bezeichnete im Gegenzug die Prüfungsergebnisse des von der Behörde beauftragten Architekturbüros gmp als „nicht nachvollziehbar”. Leider hätten die Gutachter keinen Kontakt zur Kammer und zum Bezirksamt Eimsbüttel gesucht, um die unterschiedlichen Entwürfe abzugleichen. Horch: „Dann hätte sich einiges aufklären lassen.” Und deshalb sei das Urteil der Senatorin ohne vorherige Rücksprache mit der Handelskammer „vorschnell”. Völlig unverständlich sei ihm zum Beispiel, dass gmp die Flächen in der „Alten Post” am Standort Rotherbaum einfach herausgerechnet habe, obwohl sie in den eigenen Vorschlägen der BWF mit 30.000 Quadratmetern Hauptnutzfläche noch enthalten seien. Außerdem stünden an der Rothenbaumchaussee auf dem Uni-Sportplatzgelände noch erhebliche Baureserven zur Verfügung, durch deren Nutzung der Sportplatz zwar verkleinert, aber auf keinen Fall aufgegeben werden müsse. Flächen für „Spin-offs”, also für Existenzgründungen aus der Universität heraus, stünden, anders als von der BWF behauptet, in Eimsbüttel mit der Gewerbeschule G 2 und an der Reinfeldstraße „in nennenswertem Umfang” zur Verfügung.
Auch die Einwände der Behörde gegen den von der Handelskammer vorgeschlagenen Alternativ-Standort Klostertor/Rothenburgsort teilt der Präses nicht. „Der für einen Neubau angedachte Standort besticht durch Lagegunst und Stadtentwicklungspotenzial.” Eine Verlagerung des Großmarktes sei deutlich vor 2018 denkbar, wenn den dortigen Betrieben ein geeigneter neuer Standort und faire Rahmenbedingungen für den Umzug angeboten würden. Auch die von den Gutachtern kritisierte räumliche Trennung des neuen Uni-Geländes durch die Billhorner Brückenstraße sei kein Ausschlusskriterium. Präses Horch: „Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat im Rahmen des ‚Masterplans Stadttor Süd-Ost’ bereits vor einigen Jahren überzeugend aufgezeigt, wie sich dieser Straßenzug überwinden ließe.”
Zu den Baukosten habe sich die Handelskammer nie widersprüchlich geäußert. „Bei der Vorstellung des Standpunkt-Papiers haben wir auf Nachfrage die reinen Neubaukosten am heutigen Standort genannt”, so Horch weiter. Vor dem Wissenschaftsausschuss der Bürgerschaft habe die Handelskammer auf Basis der BWF-Berechnungen dargelegt, dass ein Neubau der Universität am Standort Klostertor/Rothenburgsort um 400 Millionen Euro teurer würde als deren Modernisierung in Eimsbüttel. Bei einem Neubau auf dem mittleren Kleinen Grasbrook entstünden sogar Mehrkosten von 1,2 Milliarden Euro, für die kein schlüssiges Finanzierungskonzept vorliege. Präses Horch bedauert, dass die BWF mit der Überprüfung der Kammervorschläge nicht einen neutralen Gutachter beauftragt habe, sondern mit dem Architekturbüro gmp den Verfasser der Entwürfe für den Kleinen Grasbrook.
Gundelach noch in der Behörde für Stadtentwicklung?
Zu dem erneuten Versuch der Wissenschaftssenatorin Gundelach die Verlagerung der Universität zu propagieren, erklärt Gabor Gottlieb, Mitglied der SPD-Bezirksfraktion Eimsbüttel: „Die Senatorin Gundelach scheint so verliebt in ihr Projekt zu sein, dass sie das eigentliche Ziel aus den Augen verloren hat. Die Frage ist, wo eine Stadtteiluniversität die beste Zukunft hat, im Hinblick auf den Stadtteil und die Universität. Es geht weder um den „Sprung über die Elbe” noch um ein weiteres Leuchtturmprojekt des Senates. Manchmal denke ich, Frau Gundelach glaubt, sie sei noch Staatssekretärin für Stadtentwicklung und nicht Wissenschaftssenatorin.”
Sowohl die Handelskammer als auch der Bezirk Eimsbüttel haben gute Vorschläge erarbeitet, wie eine im Stadtteil integrierte Universität im Eimsbüttel aussehen kann. Beide Planungen verdienen es nicht einfach per Pressemitteilung der Senatorin abgekanzelt zu werden. Auch eine Beurteilung der Vorschläge durch die Gutachter gmp wirft Fragen auf.
„Wenn die Senatorin die Autoren der umstrittenen Behörden-Studie und ihre „Haus und Hof”-Gutachter zum Schiedsrichter bestimmen will, wird doch der Bock zum Gärtner gemacht. Ich habe den Eindruck, dass die nach dem Sturz von Präsidentin Auweter-Kurtz und den Studentenprotesten politisch angeschlagene Senatorin versucht ihre letzte Idee jetzt mit dem Rammbock durchzusetzen.” so Gottlieb weiter. „Das ganze Verfahren wird langsam zur Farce. Es scheint so, als ob das Ergebnis „Umzug” von Anfang an feststand und nur noch das passende Verfahren drum herumgebastelt wurde.”
Rose warnt vor Gigantomanin Gundelach
Zur erneuten Diskussion über eine Verlagerung der Universität in den Hafen erklärt ver.di-Landeschef Wolfgang Rose: „Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) ignoriert den Willen der meisten Hamburger Bürger und der Wirtschaft, die eine Verlagerung der Uni zum Kleinen Grasbrook ablehnen. Mit ihrer halsstarrig vorgetragenen Retortenpolitik tut die Senatorin der Stadt keinen Gefallen - sie schadet dem Hafen und seinen Arbeitsplätzen. Wenn das so weitergeht, wird Frau Gundelach mit ihren Raum- und Geldvernichtungsplänen als Symbol gescheiterter Gigantomanie in die Stadtgeschichte eingehen.”Der Hafen mit seinen Flächen als industrielles Standbein Hamburg müsse gesichert werden. Rose weiter: “Und die Unigebäude brauchen keine Kräne und Kaianlagen, die Studenten und Uni-Beschäftigten können auch ohne Elbblick lernen und lehren. Frau Gundelach umgibt sich aber offenbar nur mit Ratgebern und Gutachtern, die allein ihren Strategien folgen. Hamburg braucht eine organische Stadt- und Hafenentwicklung. Dazu gehören Entwicklungsflächen des Hafens und der Arbeitswelt ebenso wie eine Universität im Stadtteil Rotherbaum, der mit seiner umfassenden Infrastruktur und einem gewachsenen sozialen Umfeld der optimale Uni-Standort ist und bleibt.”
Uni-Umzug: Senatorin Gundelach verrennt sich
Die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Dorothee Stapelfeldt, hat Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) vorgeworfen, sich in der Diskussion über einen Umzug der Universität in den Hafen zu verrennen. “Anscheinend ist Senatorin Gundelach nach wie vor entschlossen, ihre umstrittenen Pläne zur Verlagerung der Universität Hamburg in das Hafengebiet umzusetzen - auch nachdem ihr mit der früheren Präsidentin der Universität ihre einzige Mitstreiterin abhanden gekommen ist”, sagte Stapelfeldt. Anlass ist eine Pressemitteilung der Wissenschaftssenatorin, wonach die Vorschläge von Handelskammer und Bezirksamt Eimsbüttel zur baulichen Entwicklung der Universität Hamburg keine wirklichen Alternativen zur Verlagerung der Uni auf den Kleinen Grasbrook darstellten. Stapelfeldt sagte weiter: “Gegenargumente scheinen die Senatorin nicht zu interessieren. Wenn - wie geschehen - andere Organisationen wie die Handelskammer und das Bezirksamt Eimsbüttel ihre fachliche Expertise verwenden, um Erweiterungsoptionen am jetzigen Standort Rotherbaum aufzuzeigen, werden diese offensichtlich genauso geprüft, wie in der Ursprungsstudie zur baulichen Entwicklung der Universität, die von der Wissenschaftsbehörde bestellt wurde: Es drängt sich der Verdacht auf, dass auch hier das Ergebnis bereits vorher feststand und nichts anderes herauskommen durfte, als dass der Kleine Grasbrook die einzig sinnvolle Lösung ist. Das würde bedeuten, dass die Bewertungen von Handelskammer und Bezirksamt bewusst einem politischen Kalkül untergeordnet werden.
Das Hauptargument der Wissenschaftssenatorin und des von ihr beauftragten Büros, die Vorschläge von Handelskammer und Bezirksamt Eimsbüttel würden zu wenig Erweiterungsflächen für die Universität vorsehen, fußt erneut auf den umstrittenen Annahmen hinsichtlich der Flächenbedarfe, die bereits der Ursprungsstudie zur baulichen Entwicklung der Universität zugrunde lagen. Diese massiven Erweiterungsnotwendigkeiten konnten aber bisher in mehreren intensiven Beratungen im Wissenschaftsausschuss nicht überzeugend untermauert werden und scheinen deshalb eher den Charakter eines “Totschlagsarguments” zu haben.”
Eine genauere Analyse und damit auch eine fachlich fundierte Befassung in der heutigen Wissenschaftsausschusssitzung sind der Opposition nicht möglich, weil die Wissenschaftsbehörde die Ergebnisse der Prüfung der beiden Alternativkonzepte erst zwei Stunden vor Sitzungsbeginn per Pressemitteilung mitteilte. Das ist ein Affront gegen den Wissenschaftsausschuss.”
Senatorin für Uni-Umzug
Dass die Senatorin Gundelach für den Uni-Umzug ist, ahnte man ja schon. Aber trotzdem konnte man das Gefühl haben, dass in dem Entscheidungsprozess Sachargumente gehört werden. Gestern wollte der Wissenschaftsausschuss der Bürgerschaft über die Alternativvorschläge aus Eimsbüttel und der Handelskammer beraten. Da düpierte die Senatorin den Ausschuss und erklärte per Pressemitteilung schon vor der Beratung, beide Planungen seien völlig untauglich. Die Pressemitteilung der Senatorin sei hier dokumentiert:
Pressemitteilung BWF 14. Dezember 2009 (PDF)
Uni-Bauentwicklung: Vorschläge aus Eimsbüttel und der Handelskammer keine wirklichen Alternativen
Wissenschaftsbehörde stellt Ergebnisse der externen Prüfung vor
In die Diskussion um die bauliche Entwicklung der Universität Hamburg haben sich das Bezirksamt Eimsbüttel (BA Eimsbüttel) im Juni 2009 und die Handelskammer Hamburg (HK) im Oktober 2009 mit eigenen Vorschlägen eingebracht. Die Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF) hat die Vorschläge durch die Experten der Firma gmp Architekten prüfen lassen. Die Ergebnisse werden den Abgeordneten des Wissenschaftsausschusses heute vorgestellt (17 Uhr, Rathaus Hamburg, R. 151).
Die Prüfungsergebnisse zeigen, dass sowohl der Vorschlag des BA Eimsbüttel als auch der von der Handelskammer favorisierte Vorschlag, die sich beide auf alternative Entwicklungsmöglichkeiten am Standort Rotherbaum beziehen, planungsfachliche Mängel aufweisen und die jeweils prognostizierten Sollflächen nicht erreicht werden. Von dem von der Handelskammer prognostizierten Gesamtflächenpotenzial von 367.701 m² HNF am Standort Rotherbaum bleiben nach gebäudeweiser Prüfung der Flächen und unter Berücksichtigung technischer Fehler nur rund 271.000 m² HNF übrig. Benötigt werden jedoch für die Universität bis 2020/2025 rund 344.000 m² HNF. Das BA Eimsbüttel hat lediglich Vorschläge für das Areal Von-Melle-Park vorgelegt und für den MIN-Campus keine Ideen präsentiert. Auch für den Teilbereich Von-Melle-Park bleiben die Bezirksvorschläge unterhalb der notwendigen Sollflächen für die Universität. Der von der Handelskammer ins Spiel gebrachte Alternativ-Standort Klostertor/Großmarkt würde die Sollflächen erfüllen, wirft allerdings viele unbeantwortete Fragen auf.
Kostenschätzungen fehlen beim Vorschlag des BA Eimsbüttel gänzlich, auch das Standpunktepapier der Handelskammer weist diesbezüglich keine Zahlen auf. Die von der Handelskammer nachträglich genannten Zahlen konnten auch auf Nachfrage nicht näher dargestellt werden. (Auf der Pressekonferenz im Oktober wurden von der Handelskammer 590 Mio. EUR für Eimsbüttel und rund 1,2 Mrd. EUR für den Standort Klostertor genannt. Diese Ansätze wurden einen Monat später im Wissenschaftsausschuss korrigiert und fielen mit 1,177 Mrd. EUR für den Standort Rotherbaum doppelt so hoch und mit 1,567 Mrd. für den Standort Klostertor rund 30 Prozent höher aus als vorher veranschlagt).
Eimsbüttel:
Die vom BA Eimsbüttel vorgeschlagenen Flächen beziehen sich ausschließlich auf den Bereich Von-Melle-Park (inkl. Sportpark) und sind nur mit deutlichen Abstrichen realisierbar. Die Lageplanprüfung hat ergeben, dass Abstandsflächen falsch berechnet und öffentliche Straßen und Plätze mit Baukörpern überplant wurden. Ebenso wird der von der Universität für die Sportlehrerausbildung und den Universitätssport dringend benötigte Sportplatz weitestgehend überbaut. Außerdem werden mehrere im Privatbesitz befindliche Gebäude in den Planungen abgerissen. Insgesamt müssen deshalb knapp 25.000 m² Hauptnutzfläche (HNF) abgezogen werden, so dass anstatt der vom BA Eimsbüttel errechneten Neubauflächen von 121.000 m² HNF nur noch gut 96.000 m² HNF verbleiben; deutlich weniger als in der von der BWF vorgelegten Studie (111.000 m² HNF). Eine seriöse Umzugsplanung, die für die Aufrechterhaltung des Universitätsbetriebes zwingend erforderlich ist, hat das BA Eimsbüttel nicht vorgelegt.
Die Handelskammer prognostizierte in ihrem Standpunkte-Papier ein Gesamtflächenpotenzial von 367.701 m² HNF am Standort Rotherbaum. Bei der gebäudeweisen Nachprüfung der Flächen und unter Berücksichtigung technischer Fehler konnten die Experten von gmp allerdings nur rund 271.000 m² HNF ermitteln (ohne Gebäude der Alten Post). Benötigt werden jedoch 344.000 m² HNF.
Hinzu kommt, dass nach Vorstellungen der Handelskammer so problematische Gebäude wie der WiWi-Bunker und das Geomatikum erhalten und aufwändig saniert werden sollen. Außerdem hält die Handelskammer zwei Umzüge pro universitärer Einrichtung innerhalb der Bauzeit für zumutbar. Die BWF-Studie geht von der Prämisse eines Umzugs aus, um die Funktionsfähigkeit des Lehr- und Forschungsbetriebes aufrecht zu erhalten.
In den Ausführungen des Standpunkte-Papiers der Handelskammer zeigen sich zudem Widersprüche: So wird einerseits Grunderwerb durch die Stadt Hamburg in Eimsbüttel für nicht notwendig bzw. ohne unkalkulierbare Risiken vollziehbar betrachtet, andererseits schlägt die Handelskammer Erweiterungsflächen vor, für die Grunderwerb von Privaten durchaus erforderlich ist (Alte Post, Reinfeldstraße). Des Weiteren sieht die Handelskammer zwar die Notwendigkeit von Flächen für Ausgründungen und Technologieparks im Umfeld der Universität, stellt in ihrem Gesamtfazit aber selbst fest, dass diese am Standort Rotherbaum nicht vorhanden sind (vgl. S. 23 f. bzw. S. 82 Handeslakmmer-Standpunkte).
Darüber hinaus zeigen sich weitere Probleme bei den vom BA Eimsbüttel und von der Handelskammer vorgeschlagenen Erweiterungsoptionen, deren Verfügbarkeit in Zweifel gezogen werden muss:
• Gewerbeschule 2: Nach Aussage der Behörde für Schule und Berufsbildung ist eine Nutzungsverlagerung der Gewerbeschule 2 nicht beabsichtigt. Eine Verlagerung wäre mit erheblichem Neubauvolumen verbunden, da das in den 1990er Jahren unter Denkmalschutzgesichtspunkten sehr aufwändig sanierte Gebäude eine Ausstattung erhalten hat, die kostenintensive Laborinstallationen beinhaltet und eine zeitgemäße Ausbildung ermöglicht.
• Schröderstift: Das Gebäude steht seit langem unter Denkmalschutz und enthält einen Sakralraum, der durch die griechisch-orthodoxe Gemeinde genutzt wird. Unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten erscheint ansonsten allein eine Nutzung zu Wohnzwecken der ursprünglichen Bestimmung des Gebäudes zu entsprechen. Eine Umnutzung unter Verdrängung der jetzigen Bewohner ist unrealistisch.
• Schlumper Institute: Die von der Handelskammer als Erweiterungsfläche benannten Schlumper Institute (Beim Schlump 83/Ecke Monetastraße) sind bereits im Unibestand. Dort befinden sich zurzeit das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), das Institut für die Geschichte der deutschen Juden und die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), die erst vor kurzem dort untergebracht worden sind.
Fazit: Wie auch in der von der BWF vorgelegten Studie (Szenario 2) können die Alternativ-Vorschläge für eine bauliche Entwicklung der Universität in Eimsbüttel nur bei einer stärkeren Verdichtung, als von BA Eimsbüttel und Handelskammer vorgeschlagen, erzielt werden.
Klostertor/Großmarkt:
Die Prüfung der Flächenermittlung der Handelskammer für den Alternativ-Standort Klostertor/Großmarkt und Huckepackbahnhof zeigt, dass auch hier aufgrund nicht eingehaltener Abstandsflächen Flächenabzüge vorgenommen werden müssen. Die Nachprüfung ergibt insgesamt ca. 407.200 m2 HNF Neubaufläche inkl. Großmarkthalle (30.718 m2 HNF). Der prognostizierte Flächenbedarf der Universität im Jahr 2020/25 wird damit klar erreicht. Insbesondere die Flächenverfügbarkeit des Huckepackbahnhofs (geplanter Standort für die MIN-Fakultät) ist positiv zu beurteilen. Allerdings sind die beiden Standorte durch eine 12-spurige Hauptverkehrsstraße voneinander getrennt. Der zeitliche Vorteil einer schnellen Fertigstellung des MIN-Campus (2014) auf dem Gelände des Huckepackbahnhofs wird allerdings begrenzt, weil die zugehörigen Hörsäle in der Großmarkthalle erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen können (2018). Ein Umzug ohne ausreichende Hörsaalkapazitäten erscheint wenig sinnvoll.
Über das Gelände Klostertor/Großmarkthalle kann nicht kurzfristig verfügt werden. Hier existieren Bestandsgarantien bis zum Jahr 2034 mit ersten Sonderkündigungsmöglichkeiten in 2024. Die gesamte Umzugsdauer wäre letztlich abhängig von der Verlagerung des Großmarktes. Die Funktionalität der denkmalgeschützten Großmarkthalle für eine geplante universitäre Nutzung ist fraglich, da das Gebäude für die besonderen Anforderungen eines Großmarktes errichtet wurde. Eine neu errichtete Universität und Staats- und Universitätsbibliothek sollten jedoch eine ihren Funktionen adäquate und moderne bauliche Gestalt erhalten. Des Weiteren muss in Frage gestellt werden, ob der geplante mehrgeschossige Einbau von Gebäudekuben in die Halle mit den denkmalpflegerischen Anforderungen vereinbar ist.
Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Die Vorschläge des Bezirksamts Eimsbüttel und der Handelskammer Hamburg haben zum intensiv geführten Diskussionsprozess über die baulichen Entwicklungsperspektiven der Universität Hamburg beigetragen. Das begrüße ich sehr.
Das Standpunktepapier der Handelskammer liegt als Broschüre (ohne Flächenberechnungen und Kosten) vor, die Vorschläge des Bezirks bestehen aus wenigen Lageplänen, Bildern und einer Computeranimation. Von „Gegenstudien” zu sprechen, wie manch einer es gerne macht, halte ich deshalb nicht für angemessen.
Schon die von meiner Behörde initiierte Studie hat gezeigt, dass die Universität grundsätzlich auch in Eimsbüttel wachsen kann. Dies funktioniert aber - anders als von beiden „Alternativentwürfen” behauptet - nicht ohne eine starke Verdichtung des Universitätsviertels. Das hat jetzt auch die Nachprüfung beider Vorschläge gezeigt. Beim Vorschlag der Handelskammer fehlen ca. 70.000 m2 HNF, die für das Wachstum der Universität bis 2020/2025 notwendig sind. Das BA Eimsbüttel hat leider nur bedingt verwendbare Teilplanungen vorgelegt.
Der von der Handelskammer eingebrachte Alternativ-Standort Klostertor/Huckepackbahnhof wurde seinerzeit auch von unseren Arbeitsgruppen ins Auge gefasst, aufgrund der noch längeren Bestandsgarantien bis 2034 und der schwierigen Nutzbarmachung der denkmalgeschützten Großmarkthalle aber wieder verworfen. Hinsichtlich der Qualität und der Signalwirkung des Standortes habe ich erhebliche Zweifel. Das Ziel einer integrierten Stadtteil-Universität wird erkennbar verfehlt: Das Großmarktgelände wird nördlich und östlich von großen Verkehrsachsen tangiert, im Nordwesten riegeln Gleiskörper den Weg Richtung Innenstadt ab. Ein direkter Vergleich des Klostertors mit dem Kleinen Grasbrook - auch hinsichtlich der Kosten - hinkt deshalb: Der Kleine Grasbrook soll in den von uns entwickelten Szenarien 4.0 und 4.1. als Stadtteil erschlossen werden und neben der Uni-Nutzung auch einen möglichst hohen Anteil übriger Stadtnutzungen bieten. Der vorgeschlagene Standort der Handelskammer legt eher die Vermutung nahe, dass die Handelskammer in erster Linie den langfristigen Erhalt der Hafennutzung auf den Kleinen Grasbrook intendiert und die Interessen der Universität diesem Ziel unterordnet.
Hamburg ist aber gefordert, sich im internationalen Wettbewerb um Wissenschaftler, Studierende und attraktive Wirkungsstätten hervorragend aufzustellen. Die Ausstrahlung, die Neubauten verbunden mit einer hohen Funktionalität an einem attraktiven Standort mit sich bringen, dürfen wir dabei nicht unterschätzen.”
Neue Initiative: SPD schlägt Pakt für die Universität vor
Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat sich erneut gegen eine Verlagerung der Hamburger Universität ausgesprochen. SPD-Hochschulexpertin Dorothee Stapelfeldt sagte, die Universität müsse am jetzigen Standort weiterentwickelt werden - und weiter: „Der Senat muss ihr dort eine Perspektive bieten, statt weiterhin stur an den Plänen der Wissenschaftssenatorin festzuhalten.” Die unselige Verlagerungsdebatte habe bereits zu einem weitgehenden Planungsstillstand und zu einer Verschärfung des Sanierungsstaus an den Uni-Gebäuden geführt. Stapelfeldt bot den anderen Bürgerschaftsfraktionen an, gemeinsam einen Pakt für die bauliche Entwicklung der Universität zu schließen.
„Wir brauchen auch in der Bürgerschaft einen Konsens darüber, wie es mit der Hamburger Universität weitergehen soll. Ich bitte alle Fraktionen um die Bereitschaft, im Interesse der Universität an einem Strang zu ziehen”, sagte Stapelfeldt. Die Zukunft der Universität in der nationalen und internationalen Konkurrenz sei so wichtig, dass hier Fraktions- und Parteiinteressen zwingend zurückstehen müssten.
Es bestehe bereits weitgehend Konsens, dass man von einer Verlagerung der Universität in das Hafengebiet Abstand nehmen sollte. „Statt diese lähmende Diskussion weiter zu treiben, sollte endlich in die bauliche Entwicklung der Universität investiert werden. Niemand glaubt ernsthaft, dass ein kompletter Neubau der Uni auf dem Kleinen Grasbrook mit den geschätzten fünf Milliarden Euro zu finanzieren ist. Außerdem ist mittlerweile erwiesen, dass die Raumbedarfe der Universität auch in Eimsbüttel erfüllt werden können. Es gibt also diesbezüglich keinen Grund für eine Fortsetzung der Verlagerungsdiskussion”, sagte Stapelfeldt.
Statt weiter eine Scheindiskussion über ein „totes Projekt” zu führen, müsse der Senat den Planungsstillstand an der Uni beseitigen und die dringenden Baumaßnahmen in Angriff nehmen. So sollte beispielsweise die seit langem vorgesehene Verlagerung der Informatik aus Stellingen an den Martin-Luther-King-Platz erfolgen. Ebenso sollte die innere Sanierung des Philosophenturms, die Sanierung des Geomatikums und der Neubau eines Studierendenzentrums auf die Tagesordnung kommen, forderte die SPD-Hochschulpolitikerin.
Stapelfeldt: Der Universität Hamburg am Standort Rotherbaum eine klare und verlässliche Perspektive zu geben!
Dorothee Stapelfeldt, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete
Fachsprecherin für Hochschulpolitik:
Eine Verlagerung der Universität auf den Kleinen Grasbrook wird immer unwahrscheinlicher. Auch die Untersuchung der Handelskammer hat deutlich gemacht, dass ganz zentrale Annahmen der - von der Wissenschaftsbehörde in Auftrag gegebenen Studie - nicht haltbar sind. Dazu Dorothee Stapelfeldt, Wissenschaftsexpertin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Einmal mehr wird deutlich, dass die mit über einer Million Euro finanzierte Studie der Wissenschaftsbehörde ihr Geld nicht wert ist. Das ist ein harter Schlag für die Wissenschaftssenatorin. Die Studie der Wissenschaftsbehörde ist nicht seriös und hat zentrale Fragen nicht geklärt, weder für die Universität selbst, noch für die Zukunft der Hafenwirtschaft, noch für die Stadtentwicklung im Allgemeinen.”
Die Handelskammer spare nicht mit Kritik an der Entwicklungsstudie der Wissenschaftsbehörde. Egal ob es um den Flächenbedarf der Universität, die Auswirkungen einer Vollverlagerung auf das Universitätsquartier in Rotherbaum oder Kosten geht: Grundannahmen und Zahlenwerk seien auch nach Einschätzung der Handelskammer nicht belastbar. Die Wissenschaftbehörde-Studie zur baulichen Entwicklung könne damit keine Grundlage für eine zielführende Diskussion sein.
Stapelfeldt dazu: „Ich finde es bemerkenswert, wie stark die Handelskammer unsere Analysen und Bewertungen bestätigt und ebenfalls zu dem Ergebnis kommt, dass sämtlicher Flächenbedarf am Standort Rotherbaum erfüllt werden kann.”
Als Alternative hat die Handelskammer auch den Standort Klostertor geprüft. Dieser sei zwar ebenfalls erheblich teurer, habe aber aus Sicht der Handelskammer deutliche Vorteile gegenüber dem Standort Kleiner Grasbrook. Unter dem Strich sprächen allerdings die meisten Kriterien für Rotherbaum.
Stapelfeldt: „Die SPD-Fraktion sieht sich bestätigt und bekräftigt vor diesem Hintergrund ihre Position: Der Universität Hamburg am Standort Rotherbaum eine klare und verlässliche Perspektive zu geben.”
CDU - zum Handelskammergutachten
Auch die CDU hat sich zur Gutachten der Handelskammer geäußert. Man lese selbst und zwischen den Zeilen:
Wie gestalten wir eine zukunftsfähige Universität Hamburg?
Wolfgang Beuß, stellvertretender Vorsitzender und hochschulpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, begrüßt die heute vorgestellte Studie der Handelskammer zur baulichen Zukunft der Universität:
„In der Vergangenheit hatte bereits der Bezirk Eimsbüttel einen Alternativvorschlag zur Entwicklung der Universität am Standort Rotherbaum gemacht. Dieser Vorschlag wie auch die heute vorgestellte Studie der Handelskammer wird bei unserer Entscheidungsfindung berücksichtigt. Interessant ist die neue von der Handelskammer eingebrachte Standortalternative für die Universität am Klostertor. Wir werden darüber im Wissenschaftsausschuss beraten und in einer anschließenden Expertenanhörung alle vorgelegten Gutachten zur Zukunft der Universität unter die Lupe nehmen.”
Abschließend stellt Wolfgang Beuß fest: „Für den Wissenschaftsstandort Hamburg ist es eine große Chance, dass die Hamburger Universität durch diese - wenn auch teils sehr kontrovers geführte - Debatte stärker in den Fokus von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft getreten ist. Das war überfällig! Nun müssen die richtigen Entscheidungen im Sinne einer künftigen Wissensmetropole Hamburg getroffen werden!”
Pressemitteilung der Wissenschaftsbehörde
Auf das Gutachten der Handelskammer zum Universitätsstandort hat die Wissenschaftsbehörde sehr verhalten reagiert, hier ist die Pressemitteilung dokumentiert:
Uni-Bauentwicklung - Handelskammer-Papier lässt Fragen offen
Wissenschaftsbehörde setzt auf konstruktiven Dialog
Sie sehen eine junge Frau die durch einen Feldstecher sieht und im Linken Gals eine Spiegelung der Alten Universität hat und im rechten Glas eines der Szenarien mit der Uni auf dem Kleinen Grasbrook.
Die Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF) zeigt sich erfreut, dass nunmehr auch das Standpunkte-Papier der Handelskammer zur baulichen Entwicklung der Universität Hamburg vorliegt. Die BWF begrüßt ausdrücklich die Aussage des Papiers zur Notwendigkeit ausreichender Entwicklungspotenziale für die Universität sowie absehbarer, aber noch nicht berechenbarer Raumbedarfe und die Bedeutung von Flächen für Ausgründungen.
Auch wenn eine eingehende Prüfung des Papiers der Handelskammer seitens der BWF aus Zeitgründen noch nicht erfolgen konnte, so zeigt doch ein erster kursorischer Durchblick, dass beim Konzept der Handelskammer viele Aspekte einer vertieften Untersuchung bedürfen und noch einige Fragen offen bleiben.
So stellt sich z.B. die Frage, ob die unter Denkmalschutz stehende riesige Halle des Großmarktes ohne ausreichendes Tageslicht für eine universitäre Nutzung geeignet ist. Die relativ große Entfernung zwischen der Mathematik, -Informatik- und Naturwissenschaftlichen Fakultät (MIN) und dem Hauptcampus mit den Hörsälen könnte sich ebenso als Problem erweisen. Die Verfügbarkeit der Flächen des heutigen Großmarktes wie im Alternativ-Standort „Klostertor” aufgegriffen, lassen aufgrund der Bestandsgarantie bis 2034 mit Sonderkündigungsrecht 2024 eine kurzfristig realisierbare Lösung für die Uni unwahrscheinlich scheinen.
Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Ich freue mich, dass die Handelskammer mit ihrem Standpunkte-Papier zur breiten öffentlichen Diskussion beiträgt, die wir mit unserer Entwicklungsstudie angestoßen haben. Wir werden das Standpunkte-Papier der Handelskammer wie auch die anderen vorliegenden Vorschläge einer eingehenden Prüfung unterziehen. Dazu werden wir das vertrauensvolle Gespräch mit der Handelskammer suchen, um aus unserer Sicht noch offene Fragen oder widersprüchliche Aussagen abzuklären. Belastbare Daten, wie wir sie in unserer Studie vorgelegt haben, sind schließlich die grundlegende Voraussetzung für eine abschließende Empfehlung an Senat und Bürgerschaft im Frühjahr 2010. Derzeit hat das Papier noch mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen.”
Neben der Untersuchung der funktionalen Aspekte gilt es, die grobe Kostenschätzung der Handelskammer detailliert aufzubereiten, um Transparenz zu erzeugen. So wurden bei der Erarbeitung der Studie zur baulichen Entwicklung der Universität Hamburg alle relevanten Gebäude einer eingehenden Untersuchung durch Experten unterzogen. Hierbei haben nicht nur die Gebäudestruktur und der Brandschutz eine Rolle gespielt, sondern insbesondere funktionale Aspekte für die universitäre Nutzung. Sieht das Handelskammer-Papier nur 17 Gebäude als dringend sanierungsbedürftig an, so hat die Studie ergeben, dass rund zwei Drittel der untersuchten Gebäude in einem schlechten bzw. sehr schlechten Zustand sind. Allein dieser Aspekt macht deutlich, dass bei der Kostenermittlung unterschiedliche Kriterien zugrunde gelegt wurden.
Den Vorwurf der Handelskammer, der Struktur- und Entwicklungsplan der Universität (STEP) hätte in die Studie von Ernst & Young einbezogen werden müssen und die Studie erst nach Verabschiedung des STEP entwickelt werden dürfen, weist die BWF energisch zurück. Die BWF hat stets betont, dass die schon damals vorliegenden Grunddaten des STEP in die Studie von Ernst & Young eingeflossen sind und diese insoweit auf einer soliden Basis aufbaut.

